Cargo Tempo Wiki / Grundlagen
Spielablauf
Runs, Tagesablauf, Aufträge, Lieferfenster, Nachfrage, Routen und Wirtschaft – mit den aktuell im Projekt definierten Regeln und Werten.Runs und Fortschritt
Ein Run ist eine zusammenhängende Kampagne. Deine Flotte, Credits und gekauften Richtlinien bleiben während des gesamten Runs erhalten.

| Run | Länge | Phasen |
|---|---|---|
| Kurz | 5 Tage | Einführung · Expansion · Finale |
| Standard | 10 Tage | Einführung · Expansion · Spezialisierung · Finale |
| Lang | 15 Tage | Einführung · Expansion · Spezialisierung · Finale |
Standard-Run im Detail
- Tag 1–2: Einführung
- Tag 3–5: Expansion
- Tag 6–9: Spezialisierung
- Tag 10: Finale
Ein kompletter Arbeitstag
Jeder Tag folgt einem festen Informations- und Entscheidungsfluss.
| Phase | Was passiert? | Deine wichtigste Aufgabe |
|---|---|---|
| Briefing | Nachfrageszenario, Aufträge, Fristen und mögliche Risiken werden sichtbar. | Kapazität und Zeitdruck lesen, bevor du verteilst. |
| Planung | Aufträge werden Fahrzeugen und einer Reihenfolge zugewiesen. | Routen bündeln, Reserven lassen und Fahrtkosten prüfen. |
| Ausführung | Die Fahrzeuge fahren ihre geplanten Touren ab. | Uhr, ETA, Auslastung und gefährdete Lieferungen beobachten. |
| Rettung | Incidents unterbrechen die Simulation und verlangen eine Choice. | Zeit-, Kosten- und Fristrisiko gegeneinander abwägen. |
| Debrief | Umsatz, Kosten, Strafen, Gewinn und Ziele werden ausgewertet. | Fehler erkennen und Shop-Käufe für den nächsten Tag planen. |
Aufträge und Kapazität
Ein Auftrag verbindet ein Zielgebäude mit Paketmenge, Typ, Frist, Servicezeit, Auszahlung und möglicher Strafe.
Grundregeln
- Kapazität zählt Pakete – nicht Stopps. Ein Ziel kann mehrere Kapazitätspunkte belegen.
- Alle vier Fahrzeuge können Standard-, Express-, kleine und große Aufträge übernehmen, sofern genügend freie Paketkapazität vorhanden ist.
- Die Servicezeit entsteht am Ziel. Fahrzeugtempo verändert die Fahrtzeit, nicht automatisch die Servicezeit.
- Ein Zielgebäude erhält zwei Tage Abklingzeit, bevor es erneut als reguläres Ziel gewählt wird.
- Es können höchstens 26 aktive Aufträge gleichzeitig bestehen.
| Typ | Eigenschaft | Aktueller Grundwert |
|---|---|---|
| Standard | Normale Auszahlung und reguläre Tagesfrist | Basis 10 CR + 19 CR je km |
| Großauftrag | Mehr Pakete und zusätzliche Auszahlung | +40 CR |
| Express | Engere Frist, höhere Chance auf Verfall | +25 CR |
| Express-Incident | Zusätzlicher dringender Auftrag während der Fahrt | 1,5× Auszahlung; 30 % Chance auf Großauftrag |
Uhr, Fristen und Verspätung
Der aktuelle Arbeitstag läuft grundsätzlich von 08:00 bis 18:00 Uhr. Unterschiedliche Aufträge kippen jedoch zu verschiedenen Zeiten in kritische Zustände.
| Wert | Zeit / Regel |
|---|---|
| Tagesbeginn | 08:00 Uhr (480 Minuten) |
| Kritische Frist | 11:00 Uhr (660 Minuten) |
| Reguläre Fälligkeit | 17:00 Uhr (1020 Minuten) |
| Tagesende | 18:00 Uhr (1080 Minuten) |
| Express-Spielraum | 25–75 Minuten |
| Servicezeit | 8–16 Minuten je Kapazitätseinheit |
Wenn eine Lieferung zu spät wird
- Leichte Verspätung: bis zu 45 Minuten; die Grundauszahlung wird auf 40 % reduziert.
- Schwere Verspätung: ein Anteil von 40 % wird als Strafe wirksam.
- Verfallener Expressauftrag: Strafanteil 55 %.
- Gescheiterter kritischer Auftrag: Strafanteil 55 %.
Nachfrageszenarien
Das Tagesszenario verändert Anzahl, Paketvolumen, Expressanteil und räumliche Verteilung der Ziele.
| Szenario | Ab Tag | Menge / Volumen / Express | Planungshinweis |
|---|---|---|---|
| Gemischte Nachfrage | 1 | 100 % / 100 % / 100 % | Neutraler Referenzfall über mehrere Bezirke. |
| Innenstadt-Rush | 1 | 110 % / 80 % / 160 % | Viele dichte Ziele und deutlich mehr Expressdruck. |
| Wohngebietswelle | 1 | 115 % / 78 % / 75 % | Viele kleine Lieferungen in Wohnvierteln. |
| Stadtweite Streuung | 2 | 90 % / 85 % / 65 % | Weniger Ziele, aber lange Querfahrten durch mehrere Sektoren. |
| Industrie-Großschicht | 2 | 72 % / 165 % / 15 % | Wenige Industrieziele, sehr viel Volumen, kaum Express. |
| Außenbezirksversorgung | 2 | 85 % / 110 % / 100 % | Lange Routen zu Land- und Farmzielen. |
| Paketspitze | 3 | 145 % / 145 % / 100 % | Sehr viele Ziele und viel Volumen; Flottenkapazität wird zum Engpass. |
Routenplanung
Eine gute Route maximiert nicht einfach die Zahl der Stopps. Sie verbindet erreichbare Fristen, sinnvolle Reihenfolge und bezahlbare Distanz.

Praktische Reihenfolge
- Zuerst Express- und kritische Lieferfenster sichern.
- Danach Ziele nach räumlicher Nähe und Paketmenge bündeln.
- Langsame Fahrzeuge auf kompakte, volumenstarke Routen setzen.
- Schnelle Fahrzeuge für weite Einzelziele oder knappe Zeitfenster freihalten.
- Mindestens ein nicht voll ausgelastetes Fahrzeug erhöht die Chance, Pannen und Eilaufträge sauber zu retten.
- Vor dem Start projected result, Fahrtkosten, Endzeit und Kapazität jeder Route prüfen.
Credits, Kosten und Ergebnis
Umsatz ist nicht Gewinn. Entscheidend ist das Ergebnis nach Fahrtkosten, Fahrzeugkosten, Incident-Reaktionen und Strafen.
- Fahrtkosten = gefahrene Kilometer × 36 CR × Fahrzeugfaktor × aktive Richtlinien.
- Der Kaufpreis eines Fahrzeugs wird einmalig bezahlt und ist von den Fahrtkosten getrennt.
- Der Shop startet mit 150 operativen Credits; weitere Credits entstehen aus Tagesergebnissen.
- Einige Richtlinien berechnen Grundkosten pro Fahrzeug – dann kann auch ein nicht eingesetztes Fahrzeug Kosten verursachen.
- Reaktionskosten bei Incidents können sich nach wiederholter Nutzung derselben gesteuerten Reaktion um jeweils 25 CR erhöhen.
Häufige Fragen
Konkrete Antworten auf Regeln, Planung und Tagesergebnis.
Muss ich jeden Auftrag annehmen?
Reguläre Tagesaufträge bilden deine Nachfrage. Ein dringender Incident-Auftrag kann angenommen oder gegen eine Vertragsstrafe abgelehnt werden.
Bleiben offene Aufträge liegen?
Offene oder gescheiterte Aufträge wirken sich auf Tagesergebnis, Strafen und mehrere Startset-Ziele aus. Ein sauberer Tagesabschluss ist daher ein eigener strategischer Wert.
Ist die kürzeste Route immer am günstigsten?
Meist sinken mit der Distanz auch Kosten. Richtlinien, Fahrzeugfaktor, zusätzliche Incident-Wege und die Stoppreihenfolge können den Vergleich jedoch verändern.
Warum stimmen Näherungswerte nicht immer exakt?
Das Spiel berechnet die gesamte Strecke mit allen Modifikatoren und rundet anschließend. Tabellenwerte pro Kilometer sind deshalb Vergleichswerte.
Wann beginnt und endet ein Arbeitstag?
Der reguläre Arbeitstag läuft von 08:00 bis 18:00 Uhr. Kritische Lieferungen können bereits um 11:00 Uhr fällig sein; reguläre Aufträge haben standardmäßig 17:00 Uhr als Frist.
Wie viele Aufträge können gleichzeitig aktiv sein?
Die aktuelle Konfiguration erlaubt maximal 26 aktive Aufträge. Die tatsächliche Mischung hängt vom gewählten Nachfrageszenario und Tagesverlauf ab.
Was bedeutet Kapazität genau?
Kapazität wird in Paketen gemessen, nicht in Stopps. Ein Ziel kann mehrere Paketplätze belegen; die Summe aller Pakete einer Route darf die freie Fahrzeugkapazität nicht überschreiten.
Kann ich die Reihenfolge einer Route verändern?
Ja. Die Stoppreihenfolge ist ein zentraler Teil der Planung. Sichere zuerst knappe Fristen und prüfe danach Distanz, erwartete Ankunftszeit und Kosten.
Wann lohnt sich ein zusätzliches Fahrzeug?
Wenn bestehende Fahrzeuge regelmäßig überladen sind, knappe Lieferfenster nicht erreichen oder keine Reserve für Incidents bleibt. Beachte neben dem Kaufpreis auch Distanz- und mögliche Richtlinienkosten.
Was ist wichtiger: Umsatz oder Ergebnis?
Das Ergebnis. Von den Auftragserlösen gehen Fahrtkosten, Fahrzeugkäufe, Incident-Reaktionen, Strafen und mögliche Richtlinienkosten ab.
Kann ein langsames Fahrzeug trotzdem die bessere Wahl sein?
Ja. Ein langsameres Fahrzeug kann mehr Kapazität bieten oder eine Route günstiger bündeln. Entscheidend sind Frist, Paketmenge, Distanz und freie Reserve zusammen.
Warum sollte ein Fahrzeug nicht vollständig ausgelastet starten?
Freie Kapazität gibt dir Handlungsspielraum bei dringenden Aufträgen, Pannen oder notwendigen Umplanungen. Eine volle Flotte ist effizient, aber weniger fehlertolerant.